Neufassung der Satzung

§1 Vereinsname und Farben

Der Verein führt den Namen Schützengesellschaft Obernbeck e.V.
Die Vereinsfarben sind Grün – Weiß – Rot.
Er führt als Vereinswappen den Obernbecker Glockenturm laut Abbildung.
Er ist beim Amtsgericht Bad Oeynhausen eingetragen und ist Mitglied im Westfälischen Schützenbund
als dem zuständigen Fachverein auf Landesebene und damit mittelbares Mitglied im Deutschen Schützenbund.
Das Geschäftsjahr des Vereines ist das Kalenderjahr.

§2 Zweck des Vereins

Die Schützengesellschaft Obernbeck e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke
im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstige Zwecke“ der Abgabenordnung.
Zweck des Vereines ist die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen.
Die Tätigkeit des Vereins ist darauf gerichtet, die Allgemeinheit durch Ausübung und Pflege des Schießens
auf sportlicher Grundlage selbstlos zu fördern.
Soweit Veranstaltungen schießsportlicher und geselliger Art durchgeführt werden,
sollen sie in ihrer Gesamtrichtung dazu dienen, diesen gemeinnützigen Zweck zu verwirklichen.
Abhalten von Wettkämpfen und Veranstaltungen schießsportlicher Art werden nach den
Richtlinien des Deutschen Schützenbundes durchgeführt.
Die Förderung der Mitglieder, insbesondere der Jugend, durch Pflege von Kameradschaft und Geselligkeit,
sowie des Schützenbrauchtums sind wesentlicher Zweck des Vereins.
Die Gesellschaft ist politisch und konfessionell neutral.
Der Verein verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke und erstrebt keinen Gewinn.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Der Verein ist selbstlos tätig. Die Organe des Vereins üben Ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln der Gesellschaft.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig
hohe Vergütungen begünstigt werden.

§3 Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglied des Vereines kann jede natürliche und juristische Person werden.
Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet abschließend die Mitgliederversammlung.
Jedes neu aufgenommene Mitglied erhält auf Wunsch eine Satzung.

§4 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet
a) mit dem Tod des Mitgliedes
b) durch freiwilligen Austritt
c) durch Streichung von der Mitgliederliste
d) durch Ausschluss aus dem Verein
e) bei juristischen Personen durch deren Auflösung

Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstandes.
Er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.
Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden,
wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Betrages im Rückstand ist.
Die Streichung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.
Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluss
der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden.
Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich persönlich zu rechtfertigen.
Eine etwaige schriftliche Stellungnahme ist in der Mitgliederversammlung zu verlesen.

§5 Mitgliedsbeiträge

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben.
Die Höhe und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.

§6 Organe der Gesellschaft

a) der geschäftsführende Vorstand
b) die Mitgliederversammlung

§7 Der Vorstand

Der geschäftsführende Vorstand im Sinne des §26 BGB besteht aus
a) dem 1. Vorsitzenden
b) dem 2. Vorsitzenden
c) dem Geschäftsführer
d) dem Kassenwart
e) dem Sportleiter

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich jeweils durch zwei Mitglieder
des geschäftsführenden Vorstandes gemeinschaftlich vertreten.
Die Vereinigung mehrerer geschäftsführender Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.

§8 Amtsdauer des Vorstandes

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren,
vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt.
Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt.
Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, wählt der Vorstand
ein Ersatzmitglied (aus den Reihen der Vereinsmitglieder) für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.

§9 Beschlussfassung des Vorstandes

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom 1.Vorsitzenden
oder vom 2.Vorsitzenden schriftlich, fernmündlich oder auf elektronischen Wege einberufen werden.
In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von drei Tagen einzuhalten.
Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der 1.Vorsitzende
oder der 2.Vorsitzende, anwesend sind.
Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.
Die Vorstandssitzung leitet der 1.Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit der 2.Vorsitzende.
Die Beschlüsse des Vorstandes sind zu Beweiszwecken zu protokollieren.
Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege oder fernmündlich gefasst werden,
wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu dieser Regelung erklären.

§10 Die Jahreshauptversammlung

In der Jahreshauptversammlung hat jedes anwesende Mitglied eine Stimme.
Die Jahreshauptsammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:
a) Entgegennahme der Jahresberichte des Vorstandes;
b) Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer
c) Entlastung des Vorstandes
d) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes
e) Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrages
f) Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins.

§11 Die Einberufung der Jahreshauptversammlung

Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal, soll die ordentliche Jahreshauptversammlung stattfinden.
Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen in lesbarer Form unter Angabe der Tagesordnung einberufen.
Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Werktages.
Das Einladungsschreiben gilt als dem Mitglied zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied der Vereins
schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

§12 Die Beschlussfassung der Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung wird vom 1.Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2.Vorsitzenden
oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet.
Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung einen Leiter.
Das Protokoll wird vom Schriftführer geführt. Ist dieser nicht anwesend,
bestimmt der Versammlungsleiter einen Protokollführer.
Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter.
Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung
anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.
Die Jahreshauptversammlung ist nicht öffentlich.
Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen.
Über die Zulassung der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens beschließt die Versammlung.
Jede ordnungsgemäß einberufene Jahreshauptversammlung ist unabhängig von der Zahl der Erschienenen beschlussfähig.
Die Jahreshauptversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen;
Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht.
Zur Änderung der Satzung (einschließlich des Vereinszwecks) ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel
der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünftel erforderlich.
Für die Wahlen gilt Folgendes:
Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht,
findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmzahlen erreicht haben.
Über die Beschlüsse der Jahreshauptversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen,
das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.
Es soll folgende Feststellungen enthalten:
Ort und Zeit der Versammlung,
die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers,
die Zahl der erschienenen Mitglieder,
die Tagesordnung,
die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung.
Bei Satzungsänderungen ist die zu ändernde Bestimmung anzugeben.

§13 Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung

Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Jahreshauptversammlung beim Vorstand
schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden.
Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Jahreshauptversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen.
Über die Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Jahreshauptversammlung gestellt werden,
beschließt die Jahreshauptversammlung.
Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
Satzungsänderungen, die Auflösung des Vereines sowie die Wahl und Abberufung von Vorstandsmitgliedern
können nur beschlossen werden, wenn die Anträge den Mitgliedern mit der Tagesordnung angekündigt worden sind.

§14 Mitgliederversammlungen

Der Vorstand kann jederzeit eine Mitgliederversammlung einberufen.
Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereines es erfordert oder wenn die Einberufung
von einem Zehntel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.
Für die Mitgliederversammlung gelten die §§ 10, 11, 12 und 13 entsprechend.

§15 Auflösung des Vereins und Anfallberechtigung

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung
mit der im §12 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden.
Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1.Vorsitzende und der 2.Vorsitzende
gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird
oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen
an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft
zur Förderung der Jugendarbeit in Löhne-Obernbeck.
Sportgeräte und Einrichtungsgegenstände, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden,
fallen an artverwandte Vereine, die von der Jahreshauptversammlung zu bestimmen sind.
Über vorhandenen Grundbesitz sowie bauliche Werte entscheiden ebenfalls die Mitglieder der Jahreshauptversammlung.
Historische und kulturell wertvolle Gegenstände gehen in den Besitz des Stadtteils Obernbeck in der Stadt Löhne über.

Die vorstehende Satzung wurde in der Jahreshauptversammlung vom _____________ beschlossen.

Löhne, den_________________

Neufassung als Ersatz der Satzung vom 3. Dezember 1966

 

Vorwort

(Kein Bestandteil der Satzung)

Die Schützengesellschaft Obernbeck e.V. ist als 2.Kompanie im Verband des Schützenbataillons Löhne, das Nachfolger des Schützenbataillons des Amtes Gohfeld -Mennighüffen von 1924 ist.
Ihm gehörten als Kompanien folgende Ortsteile an:
1. Kompanie Mennighüffen
2. Kompanie Obernbeck
3. Kompanie Löhne - Ort
4. Kompanie Löhne - Bhf. Nord
5. Kompanie Löhne - Bhf. Süd
Die drei jetzigen Gesellschaften des Schützenbataillons Löhne
1. Kompanie SG Mennighüffen
2. Kompanie SG Obernbeck
4. + 5. Kompanie SG Löhne Bhf.
führen jährlich gemeinsam Festlichkeiten durch.
Sollten aus den vorerwähnten Festlichkeiten Verbindlichkeiten entstehen, so sind die Gesellschaften zur Zahlung der erforderlichen Zuschüsse nach dem gleichen Schlüssel verpflichtet, nach dem sie vorher an den evtl. Überschüssen beteiligt waren.
Die Bataillons - Farben sind grün - weiß - rot.

§1 Vereinsname, Sitz und Farben
Die Gesellschaft führt den Namen Schützengesellschaft Obernbeck e.V. und hat den Sitz in 32584 Löhne, Stadtteil Obernbeck.
Die Farben sind Grün - Weiß - Rot und führt als Vereinswappen den Obernbecker Glockenturm laut Abbildung. Sie ist beim Amtsgericht Bad Oeynhausen eingetragen und ist Mitglied im Westfälischen Schützenbund als dem zuständigen Fachverband auf Landesebene und damit mittelbares Mitglied im Deutschen Schützenbund.

§2 Zweck der Gesellschaft
Die Schützengesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
Zweck des Vereins ist die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen.
Die Tätigkeit des Vereins ist darauf gerichtet, die Allgemeinheit durch Ausübung und Pflege des Schießens auf sportlicher Grundlage selbstlos zu fördern.
Soweit Veranstaltungen schießsportlicher und geselliger Art durchgeführt werden, sollen sie in ihrer Gesamtrichtung dazu dienen, diesen gemeinnützigen Zweck zu verwirklichen.
Abhalten von Wettkämpfen und Veranstaltungen schießsportlicher Art werden nach den Richtlinien des Deutschen Schützenbundes durchgeführt.
Die Förderung der körperlichen Gesundheit seiner Mitglieder, insbesondere der Jugend (siehe Jugendordnung, die dieser Satzung als Anhang beigefügt ist) durch Pflege der Leibesübung, Kameradschaft und Geselligkeit, sowie die Pflege des Schützenbrauchtums als wertvollen Bestandteil unseres Volkslebens ist ein weiterer wesentlicher Zweck der Gesellschaft.
Die Gesellschaft ist politisch und konfessionell neutral.
Die Gesellschaft verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke und erstrebt keinen Gewinn.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln der Gesellschaft.

§3 Ehrenamt und Vergütungen
Die Organe der Gesellschaft üben ihre Tätigkeit grundsätzlich ehrenamtlich aus.
Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft.
Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung der Gesellschaft nicht mehr als ihre etwaig eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer etwaig geleisteten Sacheinlagen zurück.
Es darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§4 Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr.

§5 Mitgliedschaft
Der Verein hat:
a) aktive männliche Mitglieder über 18 Jahren
b) jugendliche Mitglieder unter 18 Jahren
c) passive männliche Mitglieder über 18 Jahren
d) aktive weibliche Mitglieder über 18 Jahren
e) passive weibliche Mitglieder über 18 Jahren
f) Ehrenmitglieder
Zur Aufnahme ist eine schriftliche Anmeldung erforderlich.
Jeder Volljährige, welcher im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte und bereit ist, den Vereinszweck zu fördern, kann als Mitglied aufgenommen werden.
Jugendliche können mit Genehmigung der Erziehungsberechtigten die Mitgliedschaft in der Gesellschaft bzw. der Jugendabteilung beantragen.
Der Gesamtvorstand entscheidet über die Aufnahme mit einfacher Mehrheit.
Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters.
Jedes neu aufgenommene Mitglied erhält eine Mitgliedskarte und auf Wunsch eine Satzung zum Selbstkostenpreis.
Das neu aufgenommene Mitglied verpflichtet sich durch seine Beitrittserklärung, die Satzung des Vereins anzuerkennen und zu achten.

§6 Rechte und Pflichten der Mitglieder
Die Mitglieder haben Zutritt zu allen Vereinsveranstaltungen. Ausnahmen werden durch Vorstandsbeschluß von Fall zu Fall bestimmt.
Sie haben vom 18. Lebensjahr an Stimm- und Wahlrecht und sind wählbar.
Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein nach besten Kräften zu fördern, die Beiträge pünktlich zu zahlen und die zur Aufrechterhaltung des Schießbetriebes und der Vereinsordnung erlassenen Anordnungen zu befolgen.
Ehrenmitglieder haben die Rechte der ordentlichen Mitglieder.

§7 Beiträge  (geändert am 03.03.1995 siehe Anhang 1.)
Die Schützengesellschaft erhebt von jedem Mitglied einen von der Versammlung festgesetzten Monatsbeitrag.
Mitglieder ab 65 Jahre sind beitragsfrei.
Sämtliche Einnahmen des Vereins sind zur Erfüllung des Vereinszweckes (§2) zu verwenden.

§8 Ältestenrat
Der Ältestenrat besteht aus einem Vorsitzenden und zwei Beisitzern.
Er wird in der Jahreshauptversammlung für zwei Jahre gewählt.
Die Mitglieder des Ältestenrates sind keine Vorstandsmitglieder.
Sie sind in ihren Entscheidungen unabhängig vom Vorstand und der Mitgliederversammlung.

§9 Austritt und Ausschluß
Der Austritt aus der Schützengesellschaft kann jederzeit schriftlich beim Vorstand erklärt werden. Er befreit jedoch nicht von der Zahlung des Beitrages für das laufende Jahr. Über den Ausschluß von Mitgliedern aus der Schützengesellschaft entscheidet der Gesamtvorstand. Es ist ein Abstimmungsergebnis mit einfacher Mehrheit erforderlich. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters. Gegen den Ausschluß ist der Einspruch an den Ältestenrat möglich.
Der Auszuschließende ist auf dessen Wunsch vom Ältestenrat zu hören.
Die Entscheidung des Ältestenrates ist endgültig.
Mitglieder können ausgeschlossen werden, wenn sie:
a) die Beiträge nicht zahlen und länger als drei Monate nach erfolgter schriftlicher Mahnung im Rückstand sind,
b) rechtskräftig zu entehrenden Strafen verurteilt werden,
c) in grober Weise gegen die Ehrenhaftigkeit oder die guten Sitten verstoßen oder das Ansehen der Schützengesellschaft schädigen,
d) dem satzungsgemäßen Reglement zur Aufrechterhaltung des Schießbetriebes (siehe Schießsportordnung) und der gesellschaftlichen Ordnung im wiederholten Falle und nach Verwarnung nicht folge Leisten

§10 Ehrenmitgliedschaft
Die Mitgliederversammlung kann auf Vorschlag des Gesamtvorstandes Mitglieder, die der Schützengesellschaft angehören und sich besondere Verdienste erworben haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen. Das gleiche gilt für Personen, die nicht ordentliche Mitglieder der Gesellschaft sind, sich aber um das Schützenwesen allgemein und das der Gesellschaft besonders verdient gemacht haben. Mitglieder der Gesellschaft können außerdem zu Ehrenämtern, wie Ehrenvorsitzender u.a., berufen werden bis zum Range eines Hauptmanns.

§11 Jugendabteilung
Die Belange der Jugendabteilung sind in der Rahmenjugendordnung aufgeführt, die als Bestandteil dieser Satzung als Anhang beigefügt ist.

§12 Damenabteilung
Die Schützengesellschaft hat eine Damenabteilung. In ihr können Damen, die das 18. Lebensjahr erreicht haben, aufgenommen werden. Die Aufgaben der Damenabteilung bestehen in der Pflege des Schießsports und der Geselligkeit (Kegeln, Theaterbesuche, Ausflüge usw.). Außerdem unterstützt die Damenabteilung im Rahmen ihrer Möglichkeiten die allgemeinen Veranstaltungen der Gesellschaft. Die Damen schlagen aus ihrer Mitte im Turnus der Jahreshauptversammlungen der Gesellschaft die 1. Frauenwartin und die 2. Frauenwartin vor.
Sie werden dann von den stimmberechtigten Mitgliedern der Jahreshauptversammlung gewählt. Beide gewählten Vertreter der Damenabteilung haben Sitz und Stimme im Gesamtvorstand.

§13 Organe
Organe der Schützengesellschaft sind:
1) die Jahreshauptversammlung
2) der geschäftsführende Vorstand
3) der Gesamtvorstand
Versammlungsleiter in allen Organen ist immer der Vorsitzende bzw. Ein zu bestimmender Vertreter aus dem Gesamtvorstand.
Die Mitgliederversammlung kann durch Beschluß besondere Ausschüsse einsetzen. Ihnen gehört stets der Vorsitzende bzw. Sein Vertreter an.
Sämtliche Organe der Gesellschaft üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

§14 Jahreshauptversammlung
Die Jahreshauptversammlung findet jährlich einmal, möglichst in ersten Quartal statt. Sie ist vom geschäftsführenden Vorstand schriftlich unter Beifügung der Tagesordnung mit einer Frist von mindestens einer Woche einzuberufen. Anträge zur Tagesordnung sind dem Vorsitzenden oder dem Geschäftsführer bzw. Ihren Vertretern schriftlich in einer Frist von drei Tagen vorher einzureichen. Der Anspruch auf Behandlung der Anträge entfällt, wenn die Anträge nicht in der genannten Frist bei den genannten Personen vorliegen. Dringlichkeitsanträge können nur behandelt werden, wenn die Versammlung mit einfacher Mehrheit die Dringlichkeit anerkennt.
Bei Stimmen Gleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters. Diese Regelung gilt für ordentliche und außerordentliche Haupt- bzw.  Mitgliederversammlungen. Die Versammlung wird beschlußunfähig, wenn die Hälfte der nach der Anwesenheitsliste stimmberechtigten Mitglieder nicht mehr anwesend ist. Voraussetzung ist aber, daß die Beschlußunfähigkeit durch den Versammlungsleiter auf Antrag festgestellt ist. Der Vorsitzende kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Sie muß einberufen werden, wenn dies 25% der stimmberechtigten Vereinsmitglieder begründet verlangen.
Die Jahreshauptversammlung ist zuständig für:
a) Bericht des Vorsitzenden und seiner Mitarbeiter über das Geschäftsjahr
b) Entgegennahme des Kassenberichtes
c) Wahl eines Versammlungsleiters
d) Antrag auf Entlastung des Vorsitzenden sowie des Gesamtvorstandes
e) Neu- bzw. Ergänzungswahlen der ausscheidenden bzw. neu zu wählenden Vorstandsmitglieder, soweit für die Wahl nicht ein anderes Gremium zuständig ist
f) Festsetzung der Beiträge
g) Genehmigung des Haushaltsvoretats
h) außerordentliche Belastungen der Gesellschaft
i) Wahl des Kassenprüfers
j) Wahl des Ältestenrates
k) Veranstaltungen
l) Satzungsänderungen
m) Festlegung der Geschäftsordnung
n) Beschlußfassung über den An- und Verkauf von Grundstücken
o) Ernennung von Ehrenmitgliedern
p) Beschlußfassung über die Auflösung der Schützengesellschaft
q) Verschiedenes
Bei der Beschlußfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit nichts anderes bestimmt ist. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
Über jede Hauptversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Versammlungsleiter und vom Geschäftsführer zu unterzeichnen ist. Das gleiche gilt für die außerordentlichen Mitgliederversammlungen. Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das den wesentlichen Verlauf der Versammlung und die in ihr gefaßten Beschlüsse, diese wörtlich, zu enthalten hat und das vom Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§15 Geschäftsführender Vorstand
Der geschäftsführende Vorstand, zugleich Vorstand im Sinne § 26 BGB, besteht jeweils aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem 1. Geschäftsführer, dem 1. Schatzmeister, dem 1. Sportleiter und dem 1. Sozialwart.
Er vertritt die Gesellschaft vor Gerichten, Behörden und gegenüber Privatpersonen. Die Aufgaben des geschäftsführenden Vorstandes ergeben sich aus der Satzung sowie aus den Beschlüssen der Mitgliederversammlung und des Gesamtvorstandes.
Die Abgabe von Willenserklärungen nach außen werden vom 1. Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung durch seinen Stellvertreter jeweils gemeinsam mit einem anderen Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes vorgenommen.

§16 Gesamtvorstand
Der Gesamtvorstand setzt sich aus
dem geschäftsführenden Vorstand
1. Jugendleiter
1. Frauenwartin
2. Frauenwartin
Hauptfeldwebel
1. Zugführer Nord
2. Zugführer Süd
Pressewart
Inventarwart
zusammen.

§17 Aufgaben des geschäftsführenden Vorstandes
1. Dem geschäftsführenden Vorstand obliegt die Durchführung der von der Jahreshauptversammlung und dem Vorstand gefaßten Beschlüsse. Er kann zur Unterstützung und Beratung für besondere Aufgaben geeignete Personen heranziehen.
2. a) Der Vorsitzende leitet die Versammlungen und Sitzungen der SGO
    b) Der Geschäftsführer hat seine Aufgaben im Rahmen der Geschäftsordnung
        der SGO wahrzunehmen. Bei Versammlungen und Sitzungen ist er 
        Protokollführer.
    c) Der Schatzmeister verwaltet das Vermögen der SGO nach den Bestimmungen   
       der Finanzordnung.
    d) Der Sozialwart vertritt die Interessen der SGO sowie mittelbaren und
        unmittelbaren Mitgliedern gegenüber der Sporthilfe e.V.
        Weitere Aufgaben siehe §22 dieser Satzung
    e) Der Sportleiter ist für den Sportbetrieb verantwortlich. Zu seiner Unterstützung 
        wird eine Sportkommission gebildet.

3. Im Verhinderungsfall werden die unter Abs. 2 genannten Aufgaben durch die jeweiligen Stellvertreter wahrgenommen.

§18 Zuständigkeit, Beschlußfähigkeit und Amtsdauer
In allen nicht ausschließlich dem Beschluß der Mitgliederversammlung vorbehaltenen
Angelegenheiten hat der Vorstand selbständig zu handeln. Er legt die Tagesordnung für die Mitgliederversammlung fest, beschließt über die Kassenführung und berät den geschäftsführenden Vorstand in allen wichtigen Entscheidungen. Der Gesamtvorstand ist im Innenverhältnis insbesondere ermächtigt, im jährlichen Haushaltsplan nicht vorhergesehene außerordentliche Ausgaben für gesellschaftliche bzw. schießsportliche Zwecke bis zu einem Betrag von einmalig DM 1.000,- zu beschließen. Der geschäftsführende Vorstand bedarf zu Verfügungen, soweit sie den Betrag von DM 300,- übersteigen, der Zustimmung der Mitgliederversammlung. Diese Zustimmung gilt nur für das Innenverhältnis und schränkt die Vertretungsmacht des geschäftsführenden Vorstandes nicht ein.
Die Einladungen zu Vorstandssitzungen erfolgen, abgesehen von dringenden Fällen, schriftlich mit einer Frist von mindestens drei Tagen. Der Gesamtvorstand ist vom Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter zu berufen, so oft es die Lage der Geschäfte erfordert, ferner aber auch, wenn ein Drittel der Mitglieder des Gesamtvorstandes das unter Mitteilung der von ihnen zu stellenden Anträge beim Vorsitzenden beantragt.
Der Gesamtvorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens 9 Mitglieder anwesend sind. Bei Abstimmungen ist die Geschäftsordnung maßgebend.
Zur Abstimmung ist eine einfache Mehrheit erforderlich.
Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters.
Über die Sitzungen des Gesamtvorstandes und des geschäftsführenden Vorstandes ist ein Protokoll zu führen, welches vom Versammlungsleiter und Geschäftsführer oder dessen Vertreter zu unterzeichnen ist.
Die Amtsdauer der Vorstandsmitglieder beträgt 2 Jahre.
Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtsperiode aus, so ist für den Ausscheidenden bis zur turnusmäßigen Neuwahl ein Ersatzmitglied von dem Gesamtvorstand zu bestellen.
Der Kompanieoffizier, die Zugführer, die Fahnenoffiziere und der Hauptfeldwebel werden vom Gesamtvorstand ernannt. Sie bedürfen der Bestätigung der Jahreshauptversammlung. Auch hier ist eine Reduzierung bzw. Aufstockung der Funktionen, wie oben genannt, möglich. Die Delegierten zum Btl.-Vorstand werden im Turnus von der Jahreshauptversammlung gewählt. Sie gehören dem Gesamtvorstand an. Die Wiederwahl bei allen Vorstandsmitgliedern sowie bei allen Funktionsträgern ist möglich, sofern nicht ausdrücklich eine andere Regelung besteht.

§19 Kassenprüfung
Die Jahreshauptversammlung wählt auf die Dauer von zwei Jahren jeweils einen Kassenprüfer.
Insgesamt sind zwei Kassenprüfer zu wählen, wobei im jährlichen Rhythmus immer ein Kassenprüfer ausscheidet. Es ist jedoch Bedingung, daß stets zwei Kassenprüfer im Amt sind.
Die Wiederwahl eines Kassenprüfers nach zwei Jahren ist nicht möglich.
Die Kassenprüfer haben vor dem Rechnungsabschluß eine ordentliche Kassenprüfung vorzunehmen und darüber in der Jahreshauptversammlung Bericht zu erstatten. Die Kassenprüfer gehören nicht dem Vorstand an.

§20 Schießsportkommission
Der Sportleiter bildet mit den Schießsportleitern, den Jugendleitern sowie einem Beisitzer aus der Sportabteilung eine Schießsportkommission. Ihr muß der Vorsitzende oder sein Vertreter angehören. Die Schießsportkommission regelt den gesamten Schießbetrieb innerhalb der Gesellschaft. Sie kann je nach Bedarf aufgestockt bzw. reduziert werden.

§21 Sozialwart
Der Sozialwart ist mit seinem Stellvertreter für alle Versicherungsfragen der Sporthilfe zuständig. Er bearbeitet alle Anträge auf Zuschüsse!

§22 Zustimmung der Mitglieder
a) Wird eine Satzungsbestimmung berührt, geändert, neu eingeführt oder aufgehoben, so ist die Stimmenmehrheit von 75% der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung erforderlich, außer Ziffer c).
b) Bei Auflösung bzw. Verschmelzung der Gesellschaft sind ebenfalls 75% der stimmberechtigten Mitglieder der Jahreshauptversammlung zustimmungspflichtig, soweit nicht mindestens 7 Mitglieder bereit sind, den Verein weiterzuführen. In diesem Fall ist eine Auflösung bzw. Verschmelzung des Vereins nicht möglich.
c) Zur Änderung des Zweckes der Gesellschaft ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich. Die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder muß schriftlich erfolgen.

§23 Verwendung des Gesellschaftsvermögens.
Im Falle der Auflösung der Gesellschaft ist das gesamte vorhandene finanzielle Vermögen dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen e.V. zu übereignen mit der Auflage, es für Zwecke des Gesamtsportes zu verwenden.
Sportgeräte und Einrichtungsgegenstände, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden, fallen an artverwandte Vereine, die von der Jahreshauptversammlung zu bestimmen sind.
Über vorhandenen Grundbesitz sowie bauliche Werte entscheiden ebenfals die Mitglieder der Jahreshauptversammlung.
Historische und kulturell wertvolle Gegenstände gehen in den Besitz des Stadtteils Obernbeck in der Stadt Löhne über.

 

Löhne, den 21.12.1982

 

Anhang 1.
Auf der Jahreshauptversammlung am 03.03.1995 hat die Versammlung die Änderung des § 7 unserer Satzung beschlossen. Dieser § regelt die Beiträge der Mitglieder
Der Satz "Mitglieder ab 65 Jahre sind beitragsfrei" wird ersatzlos gestrichen.
Diese Änderung ist Bestandteil der Satzung.